Hybridisierung: Die Kunst des Kreuzens und Selektierens

Die Erzeugung von Hybridsorten ist eine der Züchtungsmethoden mit den besten Ergebnissen. Die Idee ist einfach: Unter Verwendung eines kontrollierten Verfahrens zur Kreuzung und zwei sorgfältig ausgewählten reinerbigen Inzuchtlinien mit Eigenschaften von besonderem Interesse als Elterngeneration ist es möglich, eine Sorte mit ausgezeichneter Leistung zu erhalten.



Dieses Phänomen ist als Hybridvigor oder Heterosis bekannt. In der Regel kommt es bei Hybridsorten zu wesentlich höheren Erträgen und sie tolerieren verschiedene Arten von Stress besser als herkömmliche Sorten.
Partnervermittlung

Um eine Hybridsorte herzustellen und die erwünschten Eigenschaften zu kombinieren, werden zwei reinrassige Inzuchtlinien als Elterngeneration benötigt: eine weibliche und eine männliche Linie. Zur Hybridisierung muss der Züchter zunächst die Elterngeneration entwickeln: eine männliche und eine weibliche reinrassige Linie, die die gewünschten Gene tragen. Dies erreicht man durch Inzucht (Selbstbestäubung) über bis zu 7 Generationen. Beide Linien müssen isoliert hergestellt werden, um die Genreinheit zu gewährleisten.

Sind die Elternlinien mit den gewünschten Genen reinrassig, können sie gekreuzt werden. Wenn der Züchter die richtigen Pflanzenpartner kombiniert hat, profitiert das resultierende Hybrid von der besonderen Vitalität des Heterosiseffektes. Je größer die genetische Distanz der elterlichen Zuchtlinien, desto größer ist in der Regel auch der Heterosis-Effekt. Daher müssen wir eine breite Keimplasmabasis und exotische Linien verwenden, um herausragende Hybride zu entwickeln.

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